Trompeten von Georg Trakl

Unter verschnittenen Weiden, wo braune Kinder spielen
Und Blätter treiben, tönen Trompeten. Ein Kirchhofsschauer.
Fahnen von Scharlach stürzen durch des Ahorns Trauer,
Reiter entlang an Roggenfeldern, leeren Mühlen.
 
Oder Hirten singen nachts und Hirsche treten
In den Kreis ihrer Feuer, des Hains uralte Trauer,
Tanzende heben sich von einer schwarzen Mauer;
Fahnen von Scharlach, Lachen, Wahnsinn, Trompeten.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.6 KB)

Details zum Gedicht „Trompeten“

Autor
Georg Trakl
Anzahl Strophen
2
Anzahl Verse
8
Anzahl Wörter
57
Entstehungsjahr
1913
Epoche
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Trompeten“ des Autors Georg Trakl. Geboren wurde Trakl im Jahr 1887 in Salzburg. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1913. Leipzig ist der Erscheinungsort des Textes. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autors lassen eine Zuordnung zur Epoche Expressionismus zu. Der Schriftsteller Trakl ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 57 Wörter. Es baut sich aus 2 Strophen auf und besteht aus 8 Versen. Die Gedichte „Die Raben“, „Die Ratten“ und „Die junge Magd“ sind weitere Werke des Autors Georg Trakl. Zum Autor des Gedichtes „Trompeten“ haben wir auf abi-pur.de weitere 60 Gedichte veröffentlicht.

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