Trinklied von Christian Felix Weiße

Die Kehle tönt nicht ewig Lieder,
Den Fuß hebt nicht stets Frölichkeit:
Drum leert die Gläser, werthen Brüder,
Und singt und tanzt, noch ist es Zeit!
 
Was hilfts, wenn einst gleich alle Schönen
Mit Blumen euer Grab bestreun:
Jetzt lasset uns mit Rosen krönen,
Jetzt salbt die muntre Scheitel ein!
 
Jetzt netzt den Gaum mit frischem Weine,
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Und stärket Muth und Blut zugleich:
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Wenn einst die modernden Gebeine
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Im Weine schwömmen: hülf es euch?
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „Trinklied“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
74
Entstehungsjahr
1758
Epoche
Aufklärung

Gedicht-Analyse

Christian Felix Weiße ist der Autor des Gedichtes „Trinklied“. Weiße wurde im Jahr 1726 in Annaberg geboren. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1758. Leipzig ist der Erscheinungsort des Textes. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text der Epoche Aufklärung zugeordnet werden. Der Schriftsteller Weiße ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das 74 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Der Dichter Christian Felix Weiße ist auch der Autor für Gedichte wie „An Amor“, „An den Amor“ und „An die Muse“. Zum Autor des Gedichtes „Trinklied“ haben wir auf abi-pur.de weitere 100 Gedichte veröffentlicht.

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