Details zum Gedicht „Trinklied“
Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
8
Anzahl Wörter
42
Entstehungsjahr
1758
Epoche
Aufklärung
Gedicht-Analyse
Der Autor des vorliegenden Gedichtes „Trinklied“ ist Christian Felix Weiße, ein deutscher Dichter aus dem 18. Jahrhundert. Dies fällt also in die Epoche der Aufklärung, welche in Deutschland von circa 1720 bis 1800 datiert wird.
Betrachtet man das Gedicht auf den ersten Blick, erkennt man sofort seine leichte, humorvolle und scheinbar unbeschwerte Art. Der Titel „Trinklied“ und der eigentliche Inhalt lassen auch auf eine recht ausgelassene Stimmung des lyrischen Ichs schließen, das wohl gerade in einer fröhlichen Runde sitzt und die Geselligkeit sowie den alkoholischen Genuss genießt.
Inhaltlich geht es in dem Gedicht darum, dass das lyrische Ich einen wissenschaftlichen Diskurs mit einer humorvollen Situation verbindet – den Hunger beziehungsweise den Durst, der gestillt werden muss. Der Dichter spielt dabei mit den damals aktuellen philosophischen Diskussionen um die Existenz des Leeren (Cartesius war ein französischer Philosoph und Mathematiker, der um das 17. Jahrhundert lebte und für seine Behauptungen über die Leere im Raum bekannt war). Das lyrische Ich weist diese Theorie zurück und betont, dass sein Magen das Leere nicht verträgt und immer mit Wein gefüllt sein möchte, begleitet von der Frage, wann das nächste Glas eingeschenkt wird.
Stilistisch und formal ist das Gedicht als traditionell mit acht Versen und dem Reimschema in der Strophe strukturiert. Die Sprache ist direkt und einfach gehalten, mit einem leichten ironischen Unterton. Chez lernt in den Versen 7 und 8 eine Art direkte Rede, durch die das Gedicht noch persönlicher wirkt. Bei der Form ergibt sich ein eher lockerer, umgangssprachlicher Ton, der zu einem Trinklied passt.
Zusammengefasst handelt es sich bei Weiße's „Trinklied“ um ein humorvolles Gedicht, dass auf eine lockere Weise die philosophischen Debatten der damaligen Zeit aufgreift und mit dem alltäglichen Bedürfnis des Trinkens verknüpft. Dabei wird die traditionelle Gedichtsform beibehalten, aber mit einer leichten, umgangssprachlichen Sprache gefüllt, um die ausgelassene Atmosphäre zu unterstützen.
Weitere Informationen
Christian Felix Weiße ist der Autor des Gedichtes „Trinklied“.
Geboren wurde Weiße im Jahr 1726 in Annaberg.
1758 ist das Gedicht entstanden.
In Leipzig ist der Text erschienen.
Eine Zuordnung des Gedichtes zur Epoche Aufklärung kann aufgrund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors vorgenommen werden.
Der Schriftsteller Weiße ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche.
Das vorliegende Gedicht umfasst 42 Wörter. Es baut sich aus nur einer Strophe auf und besteht aus 8 Versen.
Weitere bekannte Gedichte des Autors Christian Felix Weiße sind „An die Muse“, „An ein Veilchen“ und „An einen Bach im Winter“.
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