Thar von Joachim Ringelnatz

Als ich abends den Zoo verließ,
Entdeckte ich noch ein Tier. Das hieß
Thar,
Himalaja. Es war
Wunderbar.
 
Seines Felles langseidenes Haar
Legte ein Wind bald sohin bald sohin.
Es hatte wonnige Farben in Braun.
 
Das Tier schien mir durch die Seele zu schaun
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Und weiter und fernhin, doch wohin?
 
11 
– Himalaja – Himalaja –
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Der, die oder das Thar? –
 
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Wie ernst ich vor dem Käfig war.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Thar“

Anzahl Strophen
5
Anzahl Verse
13
Anzahl Wörter
64
Entstehungsjahr
1933
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Joachim Ringelnatz ist der Autor des Gedichtes „Thar“. 1883 wurde Ringelnatz in Wurzen geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1933 zurück. Der Erscheinungsort ist Berlin. Eine Zuordnung des Gedichtes zu den Epochen Moderne oder Expressionismus kann auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors vorgenommen werden. Bei dem Schriftsteller Ringelnatz handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epochen. Das 64 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 13 Versen mit insgesamt 5 Strophen. Die Gedichte „7. August 1929“, „Abendgebet einer erkälteten Negerin“ und „Abermals in Zwickau“ sind weitere Werke des Autors Joachim Ringelnatz. Zum Autor des Gedichtes „Thar“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 560 Gedichte vor.

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