Telefonischer Ferngruß von Joachim Ringelnatz

Ich grüße dich durchs Telefon,
Guten Morgen, du Gutes!
Ich sauge deiner Stimme Ton
In die Wurzeln meines Mutes.
 
Ich küsse dich durch den langen Draht,
Du Meinziges, du Liebes!
Was ich dir – nahe – je Böses tat,
Aus der Ferne bitt ich: Vergib es!
 
Bist du gesund? – Gut! – Was? – Wieviel? –
10 
Nimm’s leicht! – Vertraue! – Und bleibe
11 
Mir mein. – – Wir müssen dies Wellenspiel
12 
Abbrechen – – Nein „dir“ Dank! – – Ich schreibe! – –
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Telefonischer Ferngruß“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
68
Entstehungsjahr
1934
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Joachim Ringelnatz ist der Autor des Gedichtes „Telefonischer Ferngruß“. 1883 wurde Ringelnatz in Wurzen geboren. Im Jahr 1934 ist das Gedicht entstanden. Der Erscheinungsort ist Berlin. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autors lassen eine Zuordnung zu den Epochen Moderne oder Expressionismus zu. Ringelnatz ist ein typischer Vertreter der genannten Epochen. Das vorliegende Gedicht umfasst 68 Wörter. Es baut sich aus 3 Strophen auf und besteht aus 12 Versen. Weitere bekannte Gedichte des Autors Joachim Ringelnatz sind „Abglanz“, „Abschied von Renée“ und „Abschiedsworte an Pellka“. Zum Autor des Gedichtes „Telefonischer Ferngruß“ haben wir auf abi-pur.de weitere 560 Gedichte veröffentlicht.

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