Stoßseufzer von Heinrich Heine

Unbequemer neuer Glauben!
Wenn sie uns den Herrgott rauben,
Hat das Fluchen auch ein End’ –
Himmel-Hergott-Sakrament!
 
Wir entbehren leicht das Beten,
Doch das Fluchen ist vonnöthen,
Wenn man gegen Feinde rennt –
Himmel-Herrgott-Sakrament!
 
Nicht zum Lieben, nein, zum Hassen,
10 
Sollt ihr uns den Herrgott lassen,
11 
Weil man sonst nicht fluchen könnt’ –
12 
Himmel-Herrgott-Sakrament!
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.7 KB)

Details zum Gedicht „Stoßseufzer“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
51
Entstehungsjahr
1844-1850
Epoche
Junges Deutschland & Vormärz

Gedicht-Analyse

Heinrich Heine ist der Autor des Gedichtes „Stoßseufzer“. Im Jahr 1797 wurde Heine in Düsseldorf geboren. 1850 ist das Gedicht entstanden. Erscheinungsort des Textes ist Hamburg. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text der Epoche Junges Deutschland & Vormärz zugeordnet werden. Bei dem Schriftsteller Heine handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 51 Wörter. Es baut sich aus 3 Strophen auf und besteht aus 12 Versen. Weitere Werke des Dichters Heinrich Heine sind „Ahnung“, „Allnächtlich im Traume seh’ ich dich“ und „Almansor“. Zum Autor des Gedichtes „Stoßseufzer“ haben wir auf abi-pur.de weitere 529 Gedichte veröffentlicht.

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