Stimmen von Otfried Krzyzanowski

Laß mich allein, ich falle zur Beute
Dem, was die tiefste Schmach du nennst.
Das »Morgen« gilt mir nicht, nicht mehr das »Heute«,
Nur eine Stunde noch, die du nicht kennst.
 
Staub bin ich dann und fremder Stürme Raub und Erde:
Auf mir lastet die Nacht.
Bald schlummert ein Schmerz: Was in mir wacht,
Ist Kummer, Angst, Beschwerde.
 
Sie:
10 
Du reißt dich los. Ich höre noch: Du sinkst.
11 
Weiß nicht, in welchem Meer du ertrinkst.
12 
Bin ich jetzt die Verlassene, Befreite?
13 
War stets doch die zu jedem Schmerz Bereite.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Stimmen“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
13
Anzahl Wörter
89
Entstehungsjahr
nach 1902
Epoche
Moderne,
Expressionismus,
Avantgarde / Dadaismus

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Stimmen“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Otfried Krzyzanowski. 1886 wurde Krzyzanowski in Starnberg geboren. Das Gedicht ist in der Zeit von 1902 bis 1918 entstanden. Der Erscheinungsort ist Leipzig. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autors lassen eine Zuordnung zu den Epochen Moderne, Expressionismus oder Avantgarde / Dadaismus zu. Die Richtigkeit der Epochen sollte vor Verwendung geprüft werden. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Da es keine starren zeitlichen Grenzen bei der Epochenbestimmung gibt, können hierbei Fehler entstehen. Das Gedicht besteht aus 13 Versen mit insgesamt 3 Strophen und umfasst dabei 89 Worte. Weitere bekannte Gedichte des Autors Otfried Krzyzanowski sind „Abschied“, „Aristogeiton“ und „Ästhetik des Kriegs“. Zum Autor des Gedichtes „Stimmen“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 37 Gedichte vor.

+ Wie analysiere ich ein Gedicht?

Daten werden aufbereitet

Weitere Gedichte des Autors Otfried Krzyzanowski (Infos zum Autor)

Zum Autor Otfried Krzyzanowski sind auf abi-pur.de 37 Dokumente veröffentlicht. Alle Gedichte finden sich auf der Übersichtsseite des Autors.