Spätherbstnebel, kalte Träume von Heinrich Heine

Spätherbstnebel, kalte Träume,
Ueberfloren Berg und Thal,
Sturm entblättert schon die Bäume,
Und sie schaun gespenstisch kahl.
 
Nur ein einz’ger, traurig schweigsam
Einz’ger Baum steht unentlaubt,
Feucht von Wehmuthsthränen gleichsam,
Schüttelt er sein grünes Haupt.
 
Ach, mein Herz gleicht dieser Wildniß,
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Und der Baum, den ich dort schau
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Sommergrün, das ist das Bildniß,
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Vielgeliebte, schöne Frau!
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Spätherbstnebel, kalte Träume“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
58
Entstehungsjahr
1844
Epoche
Junges Deutschland & Vormärz

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Spätherbstnebel, kalte Träume“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Heinrich Heine. 1797 wurde Heine in Düsseldorf geboren. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1844. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her der Epoche Junges Deutschland & Vormärz zuordnen. Bei Heine handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das 58 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Weitere bekannte Gedichte des Autors Heinrich Heine sind „Allnächtlich im Traume seh’ ich dich“, „Almansor“ und „Als ich, auf der Reise, zufällig“. Zum Autor des Gedichtes „Spätherbstnebel, kalte Träume“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 529 Gedichte vor.

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