Spielball von Joachim Ringelnatz

Es weint ein Kind.
Ein Luftballon mit dünnem Zopf
Und kleiner als des Kindes Kopf
Entflieht im Wind.
 
Und reist und steigt verwegen.
Ein Nebel wallt.
Ein Fehlschuß knallt.
Dann fällt ein sanfter Regen.
 
Rundrote Riesenbeere
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Rollt müde und verschrumpft
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In einem Wipfelmeere,
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Hat austriumpht.
 
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Witziger Kräherich
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Bringt seinem Bräutchen
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Ein hohles Häutchen,
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Die aber ärgert sich.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Spielball“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
57
Entstehungsjahr
1933
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Spielball“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Joachim Ringelnatz. 1883 wurde Ringelnatz in Wurzen geboren. Im Jahr 1933 ist das Gedicht entstanden. Der Erscheinungsort ist Berlin. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her den Epochen Moderne oder Expressionismus zuordnen. Bei dem Schriftsteller Ringelnatz handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epochen. Das Gedicht besteht aus 16 Versen mit insgesamt 4 Strophen und umfasst dabei 57 Worte. Der Dichter Joachim Ringelnatz ist auch der Autor für Gedichte wie „Abschied von Renée“, „Abschiedsworte an Pellka“ und „Afrikanisches Duell“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Spielball“ weitere 560 Gedichte vor.

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