Sonnwendtag von Georg Heym

Es war am Sommersonnwendtag,
Dein braunes Haar im Nacken lag
Wie Gold und schwere Seiden.
 
Da nahmst Du mir die feine Hand.
Und hinter Dir stob auf der Sand
Des Feldwegs an den Weiden.
 
Von allen Bäumen floß der Glanz.
Dein Ritt war lauter Elfentanz
Hin über rote Heiden.
 
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Und um mich duftete der Hag,
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Wie nur am Sommersonnwendtag,
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Ein Dank und Sichbescheiden.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.7 KB)

Details zum Gedicht „Sonnwendtag“

Autor
Georg Heym
Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
63
Entstehungsjahr
1911
Epoche
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Sonnwendtag“ ist Georg Heym. Geboren wurde Heym im Jahr 1887 in Hirschberg. Das Gedicht ist im Jahr 1911 entstanden. Leipzig ist der Erscheinungsort des Textes. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autors lassen eine Zuordnung zur Epoche Expressionismus zu. Bei dem Schriftsteller Heym handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 4 Strophen und umfasst dabei 63 Worte. Weitere Werke des Dichters Georg Heym sind „April“, „Berlin I“ und „Berlin II“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Sonnwendtag“ weitere 75 Gedichte vor.

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