Sommerabend von Rainer Maria Rilke

Die große Sonne ist versprüht,
der Sommerabend liegt im Fieber,
und seine heiße Wange glüht.
Jach seufzt er auf: »Ich möchte lieber …«
Und wieder dann: »Ich bin so müd …«
 
Die Büsche beten Litanein,
Glühwürmchen hangt, das regungslose,
dort wie ein ewiges Licht hinein;
und eine kleine weiße Rose
10 
trägt einen roten Heiligenschein.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.7 KB)

Details zum Gedicht „Sommerabend“

Anzahl Strophen
2
Anzahl Verse
10
Anzahl Wörter
52
Entstehungsjahr
nach 1891
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Rainer Maria Rilke ist der Autor des Gedichtes „Sommerabend“. Im Jahr 1875 wurde Rilke in Prag geboren. Zwischen den Jahren 1891 und 1926 ist das Gedicht entstanden. Frankfurt am Main ist der Erscheinungsort des Textes. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht der Epoche Moderne zuordnen. Der Schriftsteller Rilke ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 52 Wörter. Es baut sich aus 2 Strophen auf und besteht aus 10 Versen. Weitere Werke des Dichters Rainer Maria Rilke sind „Adam“, „Advent“ und „Allerseelen“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Sommerabend“ weitere 337 Gedichte vor.

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