Sollte mich in plötzlichem Ruin von Georg Friedrich Daumer

Sollte mich in plötzlichem Ruin
Feuerblick und heitre Laune flieh’n,
 
Sollte sich durch Ader und Gebein
Bange Qual und dumpfe Schwere zieh’n –
 
Nicht, o nicht mit herben Arzenei’n,
Denn ich hasse diese Medicin,
 
Komm zu mir mit einem Becher Wein,
Komm mit Laute, Flöte, Tamburin!
 
Wirket das zu wenig auf mich ein,
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Komm mit einem süßen Mundrubin!
 
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Wird umsonst auch diese Mühe sein –
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Dann Ade! dann sprich: Begrabet ihn!
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.1 KB)

Details zum Gedicht „Sollte mich in plötzlichem Ruin“

Anzahl Strophen
6
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
72
Entstehungsjahr
1846
Epoche
Biedermeier,
Junges Deutschland & Vormärz

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Sollte mich in plötzlichem Ruin“ des Autors Georg Friedrich Daumer. Der Autor Georg Friedrich Daumer wurde 1800 in Nürnberg geboren. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1846. Erscheinungsort des Textes ist Hamburg. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text den Epochen Biedermeier oder Junges Deutschland & Vormärz zugeordnet werden. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben zur Epoche bei Verwendung. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Das 72 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 6 Strophen. Weitere Werke des Dichters Georg Friedrich Daumer sind „Es ist ein Stern vom erhabenen Himmel gefallen“, „Es kam ein Hauch von oben“ und „Immerhin, so viel sie mag“. Zum Autor des Gedichtes „Sollte mich in plötzlichem Ruin“ haben wir auf abi-pur.de weitere 20 Gedichte veröffentlicht.

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