So gut wie schlecht von Joachim Ringelnatz

Menschen kenne ich: denen es gut geht,
Die sich aber auch Mühe geben,
Anständig nach innen und außen zu leben.
 
Da ihnen das gut steht
Und sie repräsentable Erscheinungen
Sind, hört man ihre Meinungen
Mit Behagen. —
Bis man erstaunt entdeckt,
Daß sie keine andre Meinung vertragen. —
 
10 
Hat ein Vögelchen erschreckt
11 
Sich geduckt im Busch versteckt;
12 
Putzte traurig, putzte stumm
13 
Lange noch an sich herum.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „So gut wie schlecht“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
13
Anzahl Wörter
64
Entstehungsjahr
1932
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Joachim Ringelnatz ist der Autor des Gedichtes „So gut wie schlecht“. Geboren wurde Ringelnatz im Jahr 1883 in Wurzen. 1932 ist das Gedicht entstanden. Der Erscheinungsort ist Berlin. Eine Zuordnung des Gedichtes zu den Epochen Moderne oder Expressionismus kann aufgrund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors vorgenommen werden. Ringelnatz ist ein typischer Vertreter der genannten Epochen. Das Gedicht besteht aus 13 Versen mit insgesamt 3 Strophen und umfasst dabei 64 Worte. Weitere bekannte Gedichte des Autors Joachim Ringelnatz sind „Alone“, „Alte Winkelmauer“ und „Alter Mann spricht junges Mädchen an“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „So gut wie schlecht“ weitere 560 Gedichte vor.

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