An – von Heinrich Kämpchen

Du, von dem alle sagen,
Du hörtest Menschenfleh’n –
Vernahmst du nicht mein Klagen? –
Hast du mein Leid geseh’n? –
 
Und wenn du es vernommen,
Warum mit Göttermacht
Bist du dann nicht gekommen
Und hast mir Trost gebracht? –
 
Vergebens kniet’ ich nieder
10 
Und nannte dich den Herrn –
11 
Warum, ich frage wieder,
12 
Blieb deine Hilfe fern? –
 
13 
Und schlug mein Herz sonst bänger
14 
Vor deiner Göttermacht –
15 
Ich glaube nun nicht länger,
16 
Die Zweifel sind erwacht. –

Details zum Gedicht „An –“

Anzahl Verse
4
Anzahl Zeilen
16
Anzahl Wörter
73
Entstehungsjahr
1909
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „An –“ des Autoren Heinrich Kämpchen. Im Jahr 1847 wurde Kämpchen in Altendorf an der Ruhr geboren. Im Jahr 1909 ist das Gedicht entstanden. In Bochum ist der Text erschienen. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autoren her der Epoche Moderne zuordnen. Die Richtigkeit der Epoche sollte vor Verwendung geprüft werden. Die Zuordnung der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Da es keine starren zeitlichen Grenzen bei der Epochenbestimmung gibt, können hierbei Fehler entstehen. Das vorliegende Gedicht umfasst 73 Wörter. Es baut sich aus 4 Versen auf und besteht aus 16 Zeilen. Weitere Werke des Dichters Heinrich Kämpchen sind „Am Grabe der Mutter“, „Am Kochbrunnen in Wiesbaden“ und „Am Marienbrönnlein“. Auf abi-pur.de liegen zum Autoren des Gedichtes „An –“ weitere 165 Gedichte vor.

Weitere Gedichte des Autoren Heinrich Kämpchen (Infos zum Autor)

Zum Autoren Heinrich Kämpchen sind auf abi-pur.de 165 Dokumente veröffentlicht. Alle Gedichte findest auf der Übersichtsseite des Autoren.