Sehnsucht nach zwei Augen von Joachim Ringelnatz

Diese Augen haben um mich geweint.
Denk ich daran, wird mir weh.
Wie die mir scheinen und spiegeln, so scheint
Keine Sonne, so spiegelt kein See.
 
Und rührend dankten und jubelten sie
Für das kleinste gute Wort.
Diese Augen belogen mich nie.
 
Nun bin ich weit von ihnen fort,
Getrennt für Zeit voll Ungeduld.
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Da träumt’s in mir aus Leid und Schuld:
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Daß sie noch einmal weinen
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Werden über meinen
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Augen, wenn ich tot bin.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Sehnsucht nach zwei Augen“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
13
Anzahl Wörter
76
Entstehungsjahr
1933
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Joachim Ringelnatz ist der Autor des Gedichtes „Sehnsucht nach zwei Augen“. Im Jahr 1883 wurde Ringelnatz in Wurzen geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1933 entstanden. Erscheinungsort des Textes ist Berlin. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her den Epochen Moderne oder Expressionismus zuordnen. Der Schriftsteller Ringelnatz ist ein typischer Vertreter der genannten Epochen. Das vorliegende Gedicht umfasst 76 Wörter. Es baut sich aus 3 Strophen auf und besteht aus 13 Versen. Der Dichter Joachim Ringelnatz ist auch der Autor für Gedichte wie „7. August 1929“, „Abendgebet einer erkälteten Negerin“ und „Abermals in Zwickau“. Zum Autor des Gedichtes „Sehnsucht nach zwei Augen“ haben wir auf abi-pur.de weitere 560 Gedichte veröffentlicht.

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