Sehnsucht nach Zufall von Joachim Ringelnatz

Es gibt freiwilliges Allein,
Das doch ein wenig innen blutet.
 
Verfrühter Gast in einer Schenke sein,
Wo uns derzeit kein Freund vermutet — —
 
Und käme plötzlich doch der Freund herein,
Den gleiche Abenteuer-Wehmut lenkt,
Dann wird es schön! Dann steigt aus schlaffen Träumen
Ein gegenseitig stärkendes Sichbäumen
Und spricht, was in ihm rauh und redlich denkt.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.7 KB)

Details zum Gedicht „Sehnsucht nach Zufall“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
9
Anzahl Wörter
55
Entstehungsjahr
1932
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Sehnsucht nach Zufall“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Joachim Ringelnatz. Geboren wurde Ringelnatz im Jahr 1883 in Wurzen. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1932. Der Erscheinungsort ist Berlin. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autors lassen eine Zuordnung zu den Epochen Moderne oder Expressionismus zu. Bei Ringelnatz handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epochen. Das 55 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 9 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Die Gedichte „Alone“, „Alte Winkelmauer“ und „Alter Mann spricht junges Mädchen an“ sind weitere Werke des Autors Joachim Ringelnatz. Zum Autor des Gedichtes „Sehnsucht nach Zufall“ haben wir auf abi-pur.de weitere 560 Gedichte veröffentlicht.

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