Sehnsucht von Frank Wedekind

Und sei mir noch so traurig auch zu Sinn,
Ich will’s nicht glauben, daß ich elend bin.
Der Fluch, das Leid, das mich zu Grund gerichtet,
Am Ende war ja alles nur erdichtet.
 
Die Phantasie treibt oft ihr Possenspiel.
Schon Manchen hob sie, der zu Boden fiel,
Im Geist empor. Schon Manchen aus den Höhen
Des Himmels ließ sie Schreck und Unheil sehen.
 
Laß ab von mir, du große Zauberin!
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Erbarm’ dich mein, entschleire meinen Sinn!
11 
Zerteil’ die Nacht, mit der du mich geschlagen –
12 
O Sonnenglanz des Glücks, wann wirst du tagen!
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „Sehnsucht“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
93
Entstehungsjahr
1905
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Sehnsucht“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Frank Wedekind. Geboren wurde Wedekind im Jahr 1864 in Hannover. 1905 ist das Gedicht entstanden. In München ist der Text erschienen. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht der Epoche Moderne zuordnen. Der Schriftsteller Wedekind ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das 93 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Der Dichter Frank Wedekind ist auch der Autor für Gedichte wie „Altes Lied“, „Am Scheidewege“ und „An Berta Maria, Typus Gräfin Potocka“. Zum Autor des Gedichtes „Sehnsucht“ haben wir auf abi-pur.de weitere 114 Gedichte veröffentlicht.

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