Schlummerlied von Joachim Ringelnatz

Will du auf Töpfchen?
Fühlst du ein Dürstchen?
Oder ein Würstchen?
 
Senke dein Köpfchen.
 
Draußen die schwarze, kalte
Nacht ist böse und fremd.
Deine Hände falte.
Der liebe Gott küßt dein Hemd.
 
Gute Ruh!
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Ich bin da,
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Deine Mutter, Mama;
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Müde wie du.
 
13 
Nichts mehr sagen –
14 
Nicht fragen –
15 
Nichts wissen –
16 
Augen zu.
17 
Horch in dein Kissen:
18 
Es atmet wie du.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.1 KB)

Details zum Gedicht „Schlummerlied“

Anzahl Strophen
5
Anzahl Verse
18
Anzahl Wörter
60
Entstehungsjahr
1933
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Schlummerlied“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Joachim Ringelnatz. 1883 wurde Ringelnatz in Wurzen geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1933 zurück. Erschienen ist der Text in Berlin. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her den Epochen Moderne oder Expressionismus zuordnen. Ringelnatz ist ein typischer Vertreter der genannten Epochen. Das Gedicht besteht aus 18 Versen mit insgesamt 5 Strophen und umfasst dabei 60 Worte. Weitere Werke des Dichters Joachim Ringelnatz sind „Afrikanisches Duell“, „Alone“ und „Alte Winkelmauer“. Zum Autor des Gedichtes „Schlummerlied“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 560 Gedichte vor.

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