Schlimme Stimmung von Joachim Ringelnatz

Ich bin so traurig satt,
Und all mein Überlegen
Vergrübelt sich entgegen,
Dorthin, wo nichts mehr Farbe hat.
 
Und wenn ich klug und geldreich wär
Und gar kein Herz besäße.
Ich zürne dumpf ins Ungefähr,
Betaste hohle Späße.
 
Und will nicht Freunde mit mir ziehn
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In dieses trockene Weinen.
 
11 
Ach Sonne, die so oft mir schien,
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Wollest mir bitte wieder scheinen.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „Schlimme Stimmung“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
61
Entstehungsjahr
1932
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Schlimme Stimmung“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Joachim Ringelnatz. Ringelnatz wurde im Jahr 1883 in Wurzen geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1932 zurück. Erscheinungsort des Textes ist Berlin. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her den Epochen Moderne oder Expressionismus zuordnen. Ringelnatz ist ein typischer Vertreter der genannten Epochen. Das 61 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 4 Strophen. Der Dichter Joachim Ringelnatz ist auch der Autor für Gedichte wie „Abendgebet einer erkälteten Negerin“, „Abermals in Zwickau“ und „Abgesehen von der Profitlüge“. Zum Autor des Gedichtes „Schlimme Stimmung“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 560 Gedichte vor.

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