Schlachtfeld von August Stramm

Schollenmürbe schläfert ein das Eisen
Blute filzen Sickerflecke
Roste krumen
Fleische schleimen
Saugen brünstet um Zerfallen.
Mordesmorde
Blinzen
Kinderblicke.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.4 KB)

Details zum Gedicht „Schlachtfeld“

Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
8
Anzahl Wörter
19
Entstehungsjahr
1915
Epoche
Moderne,
Expressionismus,
Avantgarde / Dadaismus

Gedicht-Analyse

August Stramm ist der Autor des Gedichtes „Schlachtfeld“. Im Jahr 1874 wurde Stramm in Münster (Westfalen) geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1915 entstanden. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht den Epochen Moderne, Expressionismus oder Avantgarde / Dadaismus zuordnen. Prüfe bitte vor Verwendung die Angaben zur Epoche auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epochen ist auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich Literaturepochen zeitlich überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung häufig mit Fehlern behaftet. Das 19 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 8 Versen mit nur einer Strophe. Die Gedichte „Gefallen“, „Krieg“ und „Patrouille“ sind weitere Werke des Autors August Stramm. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Schlachtfeld“ keine weiteren Gedichte vor.

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