An meinen Zigarettenrauch von Joachim Ringelnatz

Gleite ins Weite und in die Höh!
Adieu, du zartes Bleu
Meines Zigarettenrauches,
Der du so sanft entfliehst.
 
Wenn Du ein zierliches Nasenloch siehst,
Küß dem die Haare als Gruß meines Hauches.
 
Ob dich ein Höhendruck
Zur Erde zurückschlägt,
Eine Strömung, eines Windes Ruck
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Dich zu Himmelsglück trägt, –
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Finde das, was du erwartetest.
 
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In dem hold gewürzten Augenblick,
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Da du aus mir startetest,
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Spielte Ziehharmonikamusik
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Ein Lieblingslied von mir: La paloma
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Und auf Schwingen dieser Volksweise
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Steigst du auf. Glückliche Reise!
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Aus Nikotin ins ewige Aroma.

Details zum Gedicht „An meinen Zigarettenrauch“

Anzahl Verse
4
Anzahl Zeilen
18
Anzahl Wörter
86
Entstehungsjahr
1933
Epoche
Exilliteratur

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „An meinen Zigarettenrauch“ stammt aus der Feder des Autoren bzw. Lyrikers Joachim Ringelnatz. Ringelnatz wurde im Jahr 1883 in Wurzen geboren. Im Jahr 1933 ist das Gedicht entstanden. In Berlin ist der Text erschienen. Eine Zuordnung des Gedichtes zur Epoche Exilliteratur kann auf Grund er Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autoren vorgenommen werden. Bei Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit der Zurodnung. Die Auswahl der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und muss daher nicht unbedingt richtig sein. Das Gedicht besteht aus 18 Zeilen mit insgesamt 4 Versen und umfasst dabei 86 Worte. Weitere bekannte Gedichte des Autoren Joachim Ringelnatz sind „Abgesehen von der Profitlüge“, „Abglanz“ und „Abschied von Renée“. Zum Autoren des Gedichtes „An meinen Zigarettenrauch“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 560 Gedichte vor.

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