Scheiden von Heinrich Kämpchen

Nun kommt die Abschiedsstunde,
Die so viel Trübes hat –
Ade, ihr warmen Ouellen,
Ade, du schöne Stadt. –
 
Ade, ihr holden Frauen,
Mit Augen weich und lind,
Ade, du Haus, wo gastlich
Wir aufgenommen sind. –
 
Ade, du milde, klare,
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Du wonnesame Luft,
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Du Wald mit deinem Schatten,
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Du Tal voll Glanz und Duft. –
 
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Wo wir so oft gewandelt
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Auf Wegen blank und glatt –
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Nun kommt die Abschiedsstunde,
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Die so viel Trübes hat. –
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Scheiden“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
71
Entstehungsjahr
1909
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Scheiden“ des Autors Heinrich Kämpchen. Der Autor Heinrich Kämpchen wurde 1847 in Altendorf an der Ruhr geboren. 1909 ist das Gedicht entstanden. Erscheinungsort des Textes ist Bochum. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autors lassen eine Zuordnung zur Epoche Moderne zu. Vor Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit. Die Zuordnung der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und daher anfällig für Fehler. Das Gedicht besteht aus 16 Versen mit insgesamt 4 Strophen und umfasst dabei 71 Worte. Die Gedichte „Am Gemündener Maar“, „Am Grabe der Mutter“ und „Am Kochbrunnen in Wiesbaden“ sind weitere Werke des Autors Heinrich Kämpchen. Zum Autor des Gedichtes „Scheiden“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 165 Gedichte vor.

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