Salvatorkeller von Klabund

Das ist der Sommer, der die Busen bauscht,
Der Mummelgreise in Apollos tauscht.
Im Dunkeln zittern Frauensilhouetten,
Umschwankt von unsichtbaren Rosenketten.
 
Doch ach! Schon bei den ersten Gaslaternen
Spürt die Verwesung man, erstrebt den fernen
Salvatorkeller, um beim Glase Märzen
Den Sommerkummer milde auszusterzen.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.5 KB)

Details zum Gedicht „Salvatorkeller“

Autor
Klabund
Anzahl Strophen
2
Anzahl Verse
8
Anzahl Wörter
44
Entstehungsjahr
1913
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Salvatorkeller“ des Autors Klabund. Der Autor Klabund wurde 1890 in Crossen an der Oder geboren. Im Jahr 1913 ist das Gedicht entstanden. In Berlin ist der Text erschienen. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text den Epochen Moderne oder Expressionismus zugeordnet werden. Die Angaben zur Epoche prüfe bitte vor Verwendung auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich die Literaturepochen zeitlich teilweise überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung fehleranfällig. Das 44 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 8 Versen mit insgesamt 2 Strophen. Die Gedichte „Bauz“, „Berliner Ballade“ und „Berliner Mittelstandsbegräbnis“ sind weitere Werke des Autors Klabund. Zum Autor des Gedichtes „Salvatorkeller“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 139 Gedichte vor.

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