Römische Campagna von Rainer Maria Rilke

Neapel

Aus der vollgestellten Stadt, die lieber
schliefe, träumend von den hohen Thermen,
geht der grade Gräberweg ins Fieber;
und die Fenster in den letzten Fermen
 
sehn ihm nach mit einem bösen Blick.
Und er hat sie immer im Genick,
wenn er hingeht, rechts und links zerstörend,
bis er draußen atemlos beschwörend
 
seine Leere zu den Himmeln hebt,
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hastig um sich schauend, ob ihn keine
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Fenster treffen. Während er den weiten
 
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Aquädukten zuwinkt herzuschreiten,
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geben ihm die Himmel für die seine
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ihre Leere, die ihn überlebt.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.1 KB)

Details zum Gedicht „Römische Campagna“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
14
Anzahl Wörter
85
Entstehungsjahr
1918
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Römische Campagna“ des Autors Rainer Maria Rilke. Rilke wurde im Jahr 1875 in Prag geboren. Im Jahr 1918 ist das Gedicht entstanden. Der Erscheinungsort ist Leipzig. Eine Zuordnung des Gedichtes zur Epoche Moderne kann auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors vorgenommen werden. Bei Rilke handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das Gedicht besteht aus 14 Versen mit insgesamt 4 Strophen und umfasst dabei 85 Worte. Rainer Maria Rilke ist auch der Autor für Gedichte wie „Adam“, „Advent“ und „Allerseelen“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Römische Campagna“ weitere 337 Gedichte vor.

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