Rhein von Stefan George

Blüht am hange nicht die rebe?
Wars ein schein nicht der verklärte?
Warst es du nicht mein gefährte
Den ich suche seit ich lebe?
 
Jagt vom flusse feuchter schwaden
Duft des haines licht der lande?
Dichter brodem wirst du laden ·
Folg ich dir nur spur im sande?
 
›Dich zu ehren dir zu dienen
10 
Seid geopfert frühere prächte ·
11 
Seid vergessen tag und nächte!‹
12 
Summt beharrlich lied der bienen.
 
13 
Weite runde wo sich mische
14 
Ferne hoffnung glück der stunde!
15 
Nur noch droben in der nische
16 
Zeigt der Heilige alte wunde ...
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Rhein“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
88
Entstehungsjahr
1922
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Stefan George ist der Autor des Gedichtes „Rhein“. George wurde im Jahr 1868 in Büdesheim bei Bingen am Rhein geboren. Im Jahr 1922 ist das Gedicht entstanden. Erscheinungsort des Textes ist Berlin. Eine Zuordnung des Gedichtes zur Epoche Moderne kann auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors vorgenommen werden. Der Schriftsteller George ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das 88 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 16 Versen mit insgesamt 4 Strophen. Weitere Werke des Dichters Stefan George sind „Das Zeitgedicht“, „Entrückung“ und „Litanei“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Rhein“ weitere 31 Gedichte vor.

+ Wie analysiere ich ein Gedicht?

Daten werden aufbereitet

Fertige Biographien und Interpretationen, Analysen oder Zusammenfassungen zu Werken des Autors Stefan George

Wir haben in unserem Hausaufgaben- und Referate-Archiv weitere Informationen zu Stefan George und seinem Gedicht „Rhein“ zusammengestellt. Diese Dokumente könnten Dich interessieren.

Weitere Gedichte des Autors Stefan George (Infos zum Autor)

Zum Autor Stefan George sind auf abi-pur.de 31 Dokumente veröffentlicht. Alle Gedichte finden sich auf der Übersichtsseite des Autors.