An meine Lieder von Johann Wolfgang von Goethe

Seyd, geliebte kleine Lieder,
Zeugen meiner Fröhligkeit;
Ach sie kömmt gewiß nicht wieder,
Dieser Tage Frühlingszeit.
 
Bald entflieht der Freund der Scherze,
Er, dem ich euch sang, mein Freund.
Ach, daß auch vielleicht dieß Herze
Bald um meine Liebste weint!
 
Doch, wenn nach der Trennung Leiden
10 
Einst auf euch Ihr Auge blikt,
11 
Dann erinnert Sie der Freuden,
12 
Die uns sonst vereint erquikt.

Details zum Gedicht „An meine Lieder“

Anzahl Verse
3
Anzahl Zeilen
12
Anzahl Wörter
62
Entstehungsjahr
1767
Epoche
Sturm & Drang,
Klassik

Gedicht-Analyse

Johann Wolfgang von Goethe ist der Autor des Gedichtes „An meine Lieder“. 1749 wurde Goethe in Frankfurt am Main geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1767 zurück. Leipzig ist der Erscheinungsort des Textes. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autoren kann der Text den Epochen Sturm & Drang oder Klassik zugeordnet werden. Bei dem Schriftsteller Goethe handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epochen. Das vorliegende Gedicht umfasst 62 Wörter. Es baut sich aus 3 Versen auf und besteht aus 12 Zeilen. Die Gedichte „Am 1. October 1797“, „Amytnas“ und „An Annetten“ sind weitere Werke des Autoren Johann Wolfgang von Goethe. Zum Autoren des Gedichtes „An meine Lieder“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 1610 Gedichte vor.

Weitere Gedichte des Autoren Johann Wolfgang von Goethe (Infos zum Autor)

Zum Autoren Johann Wolfgang von Goethe sind auf abi-pur.de 1610 Dokumente veröffentlicht. Alle Gedichte findest auf der Übersichtsseite des Autoren.