Reue von Heinrich Kämpchen

Was ich bereue? – Daß ich nicht das Glück
Der Liebeslust in vollem Zug genossen –
Und daß so mancher rasche Augenblick
Für mich ist ungenützt dahingeflossen. –
 
Daß ich so oft der Schönheit ging vorbei,
Mit Sehnsucht und mit knabenhaftem Bangen,
Daß ich in blöder Jugendeselei
Nicht zugriff, wenn die Frucht vor mir gehangen. –
 
Dahin, dahin – und ohne Wiederkehr,
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Und keine Hoffnung gibt dem Herzen Labe –
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Das macht mir die Erinnerung doppelt schwer,
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Das ist die Reu, die ich im Alter habe. –
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Reue“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
80
Entstehungsjahr
1909
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Reue“ ist Heinrich Kämpchen. 1847 wurde Kämpchen in Altendorf an der Ruhr geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1909 entstanden. Der Erscheinungsort ist Bochum. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht der Epoche Moderne zuordnen. Die Richtigkeit der Epoche sollte vor Verwendung geprüft werden. Die Zuordnung der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Da es keine starren zeitlichen Grenzen bei der Epochenbestimmung gibt, können hierbei Fehler entstehen. Das vorliegende Gedicht umfasst 80 Wörter. Es baut sich aus 3 Strophen auf und besteht aus 12 Versen. Heinrich Kämpchen ist auch der Autor für Gedichte wie „Abend am Rhein“, „Abendläuten“ und „Altendorf“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Reue“ weitere 165 Gedichte vor.

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