An meine Herberge in Stuttgart von Joachim Ringelnatz

Ihr habt mich reich und leise
Verwöhnt. Das mir geschenkte Glück –
In irgendwelcher Weise
Kehrt es gewiß zu euch zurück.
 
Wie ich Meinzeit durchhetze,
Geb ich euch keine Dankbarkeit.
Doch wirken sich Gesetze
Des Lebens aus in jeder Zeit.
 
Laßt lachen uns beim Scheiden.
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Im Lachen zeigt sich Herz und Geist.
11 
Ich mag euch ehrlich leiden,
12 
Wär ich auch noch so weit verreist.

Details zum Gedicht „An meine Herberge in Stuttgart“

Anzahl Verse
3
Anzahl Zeilen
12
Anzahl Wörter
63
Entstehungsjahr
1928
Epoche
Literatur der Weimarer Republik / Neue Sachlichkeit

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „An meine Herberge in Stuttgart“ stammt aus der Feder des Autoren bzw. Lyrikers Joachim Ringelnatz. Ringelnatz wurde im Jahr 1883 in Wurzen geboren. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1928. In Berlin ist der Text erschienen. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autoren her der Epoche Literatur der Weimarer Republik / Neue Sachlichkeit zuordnen. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben zur Epoche bei Verwendung. Die Zuordnung der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Das Gedicht besteht aus 12 Zeilen mit insgesamt 3 Versen und umfasst dabei 63 Worte. Weitere Werke des Dichters Joachim Ringelnatz sind „Abschiedsworte an Pellka“, „Afrikanisches Duell“ und „Alone“. Zum Autoren des Gedichtes „An meine Herberge in Stuttgart“ haben wir auf abi-pur.de weitere 560 Gedichte veröffentlicht.

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