Pubertät von Klabund

Durch die Gassen jeden Abend
Schweife ich, und nach der Jause;
Niemals noch erreicht es habend,
Ziehe wedelnd ich nach Hause.
 
Für die fleischlichen Gelüste
Such’ ein passendes Objekt ich.
Hübsches Antlitz, pralle Brüste –
Aphrodite, ach, versteckt sich!
 
Jeden Abend, o wie gräßlich,
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Sind sie immer überschminkter,
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Immer häßlicher als häßlich.
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Mein Verstand, die Hände ringt er.
 
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In der Zeitung morgen stehe
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Jedes Mädchenherz bewegend:
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Netter Jüngling sucht zwecks Ehe
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Jungfrau, wenn auch unvermögend.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Pubertät“

Autor
Klabund
Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
74
Entstehungsjahr
1913
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Pubertät“ ist Klabund. Geboren wurde Klabund im Jahr 1890 in Crossen an der Oder. Im Jahr 1913 ist das Gedicht entstanden. Erschienen ist der Text in Berlin. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her den Epochen Moderne oder Expressionismus zuordnen. Prüfe bitte vor Verwendung die Angaben zur Epoche auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epochen ist auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich Literaturepochen zeitlich überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung häufig mit Fehlern behaftet. Das 74 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 16 Versen mit insgesamt 4 Strophen. Weitere Werke des Dichters Klabund sind „Abschied der Mutter von ihrem Sohn“, „Ad notam“ und „Akim Akimitsch“. Zum Autor des Gedichtes „Pubertät“ haben wir auf abi-pur.de weitere 139 Gedichte veröffentlicht.

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