Postkarte von Joachim Ringelnatz

Sonjalein, Sonjalein,
In der fernen Stadt.
Jetzt beim Wein denk ich Dein.
Vor mir frißt ein Nimmersatt,
Der schon viel gefressen hat,
Weiter Schwein für Schwein.
Ich bin ganz allein.
 
Sonjalein, Sonjalieb,
Sonja, Sonjaleinchen,
10 
Um bescheidnes Vogelpiep
11 
Kümmert sich kein Schweinchen.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.6 KB)

Details zum Gedicht „Postkarte“

Anzahl Strophen
2
Anzahl Verse
11
Anzahl Wörter
41
Entstehungsjahr
1932
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Postkarte“ des Autors Joachim Ringelnatz. Geboren wurde Ringelnatz im Jahr 1883 in Wurzen. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1932. In Berlin ist der Text erschienen. Eine Zuordnung des Gedichtes zu den Epochen Moderne oder Expressionismus kann auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors vorgenommen werden. Bei dem Schriftsteller Ringelnatz handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epochen. Das Gedicht besteht aus 11 Versen mit insgesamt 2 Strophen und umfasst dabei 41 Worte. Joachim Ringelnatz ist auch der Autor für Gedichte wie „Abglanz“, „Abschied von Renée“ und „Abschiedsworte an Pellka“. Zum Autor des Gedichtes „Postkarte“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 560 Gedichte vor.

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