Philantropisch von Christian Morgenstern

Ein nervöser Mensch auf einer Wiese
wäre besser ohne sie daran;
darum seh er, wie er ohne diese
(meistens mindstens) leben kann.
 
Kaum, daß er gelegt sich auf die Gräser,
naht der Ameis, Heuschreck, Mück’ und Wurm,
naht der Tausendfuß und Ohrenbläser,
und die Hummel ruft zum Sturm.
 
Ein nervöser Mensch auf einer Wiese
10 
tut drum besser, wieder aufzustehn
11 
und dafür in andre Paradiese
12 
(beispielshalber: weg) zu gehn.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „Philantropisch“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
68
Entstehungsjahr
nach 1887
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Philantropisch“ ist Christian Morgenstern. Der Autor Christian Morgenstern wurde 1871 in München geboren. Im Zeitraum zwischen 1887 und 1914 ist das Gedicht entstanden. In Zürich ist der Text erschienen. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht der Epoche Moderne zuordnen. Bei dem Schriftsteller Morgenstern handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen und umfasst dabei 68 Worte. Weitere Werke des Dichters Christian Morgenstern sind „Brief einer Klabauterfrau“, „Brüder!“ und „Bundeslied der Galgenbrüder“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Philantropisch“ weitere 189 Gedichte vor.

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