Pfützen von Joachim Ringelnatz

Pfützen spiegeln das Himmelslicht.
Sie haben ein helles Gesicht.
 
Meide ihre Mulden!
Tritt nicht in Lachen.
Wenn sie dich dreckig machen,
Ist's dein Verschulden.
 
Pfützen sind Schicksal für manches Getier,
Sind aber für Kinder Seligkeiten.
 
Häufig werden sich zwei oder vier
10 
Menschen um Pfützen streiten.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.6 KB)

Details zum Gedicht „Pfützen“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
10
Anzahl Wörter
45
Entstehungsjahr
1932
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Pfützen“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Joachim Ringelnatz. Der Autor Joachim Ringelnatz wurde 1883 in Wurzen geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1932 entstanden. Erschienen ist der Text in Berlin. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht den Epochen Moderne oder Expressionismus zuordnen. Bei Ringelnatz handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epochen. Das vorliegende Gedicht umfasst 45 Wörter. Es baut sich aus 4 Strophen auf und besteht aus 10 Versen. Der Dichter Joachim Ringelnatz ist auch der Autor für Gedichte wie „Abendgebet einer erkälteten Negerin“, „Abermals in Zwickau“ und „Abgesehen von der Profitlüge“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Pfützen“ weitere 560 Gedichte vor.

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