Pfingstgedanken von Maria Janitschek

Sucht nicht nach stolzen Worten für das Hohe,
Das stillste Gleichnis gibt sein treueres Bild,
Nicht in des Blitzes greller Flammenlohe,
Im sanften Säuseln kam Jehova mild.
 
Ein Arbeitsmann im Kittel rauh und schlicht,
Schuf Christus seinen großen Geistesbau,
Nicht Gold ist’s, das die Heldenstirn umflicht,
Nur junger Lorbeer aus der Frühlingsau.
 
Nicht stolzem Wissen ward das Paradies,
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Die Einfalt führt zu ihm, der Kinderglaube,
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Nicht zeptertragend, nicht im gold’nem Vließ,
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Erschien der Geist, er kam als schlichte Taube.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Pfingstgedanken“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
81
Entstehungsjahr
1892
Epoche
Naturalismus,
Moderne

Gedicht-Analyse

Die Autorin des Gedichtes „Pfingstgedanken“ ist Maria Janitschek. Geboren wurde Janitschek im Jahr 1859 in Mödling bei Wien. 1892 ist das Gedicht entstanden. Der Erscheinungsort ist München. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten der Autorin her den Epochen Naturalismus oder Moderne zuordnen. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Basis geschehen. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben bei Verwendung. Das Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen und umfasst dabei 81 Worte. Maria Janitschek ist auch die Autorin für das Gedicht „Der Sterbende“. Auf abi-pur.de liegen zur Autorin des Gedichtes „Pfingstgedanken“ keine weiteren Gedichte vor.

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