Sonett 19 von Francesco Petrarca

Mich zu erlösen aus des Krieges Grauen,
Den ich geführt mit deiner Augen Pracht,
Hab’ ich schon oft mein Herz dir dargebracht,
Doch du willst nicht so tief hernieder schauen.
 
Und hoffen auf dieß Herz noch andre Frauen,
So ist ihr Hoffen schwach, getäuscht, verlacht;
Ich will es nicht — was Unlust dir gemacht,
Wie sollt’ ich dem in meinem Busen trauen.
 
Wenn ichs verstoße, und wenn Hilfe nicht
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In deiner Brust der arme Flüchtling findet,
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Wenn jeder Weg dem Irrenden verschwindet,
 
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Wenn es die Schranken der Natur durchbricht,
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Dann wird uns beyde harte Schuld beschweren,
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Doch deine Schuld wird seine Liebe mehren.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.1 KB)

Details zum Gedicht „Sonett 19“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
14
Anzahl Wörter
102
Entstehungsjahr
nach 1320
Epoche
Spätmittelalter

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Sonett 19“ des Autors Francesco Petrarca. Der Autor Francesco Petrarca wurde 1304 in Arezzo geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes liegt zwischen den Jahren 1320 und 1374. Der Erscheinungsort ist Wien. Eine Zuordnung des Gedichtes zur Epoche Spätmittelalter kann auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors vorgenommen werden. Bei Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit der Zurodnung. Die Auswahl der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und muss daher nicht unbedingt richtig sein. Das Gedicht besteht aus 14 Versen mit insgesamt 4 Strophen und umfasst dabei 102 Worte. Der Dichter Francesco Petrarca ist auch der Autor für Gedichte wie „Sonett 115“, „Sonett 12“ und „Sonett 125“. Zum Autor des Gedichtes „Sonett 19“ haben wir auf abi-pur.de weitere 41 Gedichte veröffentlicht.

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