An einen Leuchtturm von Joachim Ringelnatz

Da wir heute nur an Stellen, die seicht
Sind, modeln und graben — —.
Leuchtturm, deine Arme möchte ich haben
Und umarmen, was in deine Kreise reicht.
 
Wenn zwei treue Hände in weitem Bogen
Einander fangen — —. Ehe ihr Gruß spricht und lauscht,
Sind zehn lange Wogen vorübergezogen,
Hat ein Urwald gerauscht.
 
Weil das Niedrige überblickt sein sollte
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Von dem weiten Blick über Meer und Land — —.
 
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Als ich heute ein Glühwürmchen fangen wollte,
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Erlosch sein Licht plötzlich. Und es entschwand.

Details zum Gedicht „An einen Leuchtturm“

Anzahl Verse
4
Anzahl Zeilen
12
Anzahl Wörter
77
Entstehungsjahr
1932
Epoche
Literatur der Weimarer Republik / Neue Sachlichkeit

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „An einen Leuchtturm“ ist Joachim Ringelnatz. 1883 wurde Ringelnatz in Wurzen geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1932 zurück. Der Erscheinungsort ist Berlin. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autoren her lässt sich das Gedicht der Epoche Literatur der Weimarer Republik / Neue Sachlichkeit zuordnen. Bei Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit der Zurodnung. Die Auswahl der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und muss daher nicht unbedingt richtig sein. Das Gedicht besteht aus 12 Zeilen mit insgesamt 4 Versen und umfasst dabei 77 Worte. Joachim Ringelnatz ist auch der Autor für Gedichte wie „Abglanz“, „Abschied von Renée“ und „Abschiedsworte an Pellka“. Zum Autoren des Gedichtes „An einen Leuchtturm“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 560 Gedichte vor.

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