An einen Jüngling von Frank Wedekind

Jüngling, laß dich nicht gelüsten
Nach des Paradieses Äpfeln;
Von den straffsten Mädchenbrüsten
Wird dir nichts als Kummer tröpfeln.
 
Wagst du dich heran und findst du
Lust an diesen weißen Teufeln,
Armer Freund, wie bald beginnst du
Selbst von Traurigkeit zu träufeln.
 
Just die Kühnsten, Elegantsten
10 
Werden früh zu müden Krüppeln,
11 
Und die einst am flottsten tanzten,
12 
Müssen lahm zur Grube trippeln.

Details zum Gedicht „An einen Jüngling“

Anzahl Verse
3
Anzahl Zeilen
12
Anzahl Wörter
62
Entstehungsjahr
1905
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „An einen Jüngling“ des Autoren Frank Wedekind. Der Autor Frank Wedekind wurde 1864 in Hannover geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1905 zurück. Der Erscheinungsort ist München. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autoren her kann der Text der Epoche Moderne zugeordnet werden. Wedekind ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das Gedicht besteht aus 12 Zeilen mit insgesamt 3 Versen und umfasst dabei 62 Worte. Frank Wedekind ist auch der Autor für Gedichte wie „Am Scheidewege“, „An Berta Maria, Typus Gräfin Potocka“ und „An Bruno“. Zum Autoren des Gedichtes „An einen Jüngling“ haben wir auf abi-pur.de weitere 114 Gedichte veröffentlicht.

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