Passantin von Joachim Ringelnatz

So schöner Wuchs! So schöne Haut!
So schöne Hände, schöne Haare.
Ganz Frauenanmut. – Und für wen gebaut?
Und für wie viele Jahre?
 
Aus Worten, Augen streichelt mich ein Geist,
Der mir gefällt und heimlich schön verspricht.
Für mich so schön, vielleicht für andre nicht. –
Was nützt es mir, da es vorüberreist.
 
Und nützt mir doch, kann meine Phantasie
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Versagtes in Konvexes übertragen. –
 
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Die Wolke, die dich labt, du fängst sie nie;
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Sie hört dich nicht und du kannst ihr nichts sagen.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „Passantin“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
81
Entstehungsjahr
1934
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Passantin“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Joachim Ringelnatz. 1883 wurde Ringelnatz in Wurzen geboren. 1934 ist das Gedicht entstanden. Berlin ist der Erscheinungsort des Textes. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autors lassen eine Zuordnung zu den Epochen Moderne oder Expressionismus zu. Ringelnatz ist ein typischer Vertreter der genannten Epochen. Das Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 4 Strophen und umfasst dabei 81 Worte. Der Dichter Joachim Ringelnatz ist auch der Autor für Gedichte wie „Abglanz“, „Abschied von Renée“ und „Abschiedsworte an Pellka“. Zum Autor des Gedichtes „Passantin“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 560 Gedichte vor.

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