An einen Hypochonder von Frank Wedekind

Du runzelst die Stirne,
Du wetterst und schreist,
Dieweil mit der Birne
Den Wurm du verspeist.
 
Was folgst du empfindlich
Der grausigen Spur?
Erfreu dich doch kindlich
Der reichen Natur.
 
Je herber dein Liebchen,
10 
Um so süßer sein Kuß,
11 
Und je kleiner sein Stübchen,
12 
Desto größer dein Genuß.

Details zum Gedicht „An einen Hypochonder“

Anzahl Verse
3
Anzahl Zeilen
12
Anzahl Wörter
48
Entstehungsjahr
1905
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Frank Wedekind ist der Autor des Gedichtes „An einen Hypochonder“. Der Autor Frank Wedekind wurde 1864 in Hannover geboren. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1905. München ist der Erscheinungsort des Textes. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autoren her kann der Text der Epoche Moderne zugeordnet werden. Bei dem Schriftsteller Wedekind handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 48 Wörter. Es baut sich aus 3 Versen auf und besteht aus 12 Zeilen. Weitere Werke des Dichters Frank Wedekind sind „Abschied“, „Albumblatt“ und „Allbesiegerin Liebe“. Zum Autoren des Gedichtes „An einen Hypochonder“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 114 Gedichte vor.

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