Ostern von Ignaz Heinrich Karl von Wessenberg

O Wunder über Wunder! Plötzlich kehret,
Was todt in der Natur war, neu ins Leben.
Wie Alles grünt und blüht mit Wonnebeben!
Voll des Gesangs steh’n Flur und Wald verkläret.
 
Und dir, o Geist, der Leben uns gewähret,
Entschwände, sinkt dein welkes Kleid, das Leben?
Mit ihm die Kraft, um dich verjüngt zu heben,
Die jetzt, wir seh’n, kein Samenkorn entbehret?
 
O nein! umsonst nicht ist der Herr erstanden,
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Der, daß wir ewig leben, war gestorben;
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Entschwebt ist er zu ew’gen Sternenlanden!
 
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Jetzt, da was todt war, allwärts sich erneuert,
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Werd’ Er, der uns Unsterblichkeit erworben,
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Am Hochaltar des Frühlings froh gefeiert!
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (25 KB)

Details zum Gedicht „Ostern“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
14
Anzahl Wörter
105
Entstehungsjahr
1844
Epoche
Biedermeier,
Junges Deutschland & Vormärz

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Ostern“ des Autors Ignaz Heinrich Karl von Wessenberg. Der Autor Ignaz Heinrich Karl von Wessenberg wurde 1774 in Dresden geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1844 zurück. Der Erscheinungsort ist Stuttgart und Tübingen. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text den Epochen Biedermeier oder Junges Deutschland & Vormärz zugeordnet werden. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben zur Epoche bei Verwendung. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Das Gedicht besteht aus 14 Versen mit insgesamt 4 Strophen und umfasst dabei 105 Worte. Der Dichter Ignaz Heinrich Karl von Wessenberg ist auch der Autor für Gedichte wie „Die grosse Orgel zu Freiburg in der Schweiz“ und „Die Harmonie des Abends“. Zum Autor des Gedichtes „Ostern“ haben wir auf abi-pur.de keine weiteren Gedichte veröffentlicht.

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