An einen Geschäftsfreund von Joachim Ringelnatz

Schlage nicht Freundschaften in den Wind,
Die by and by ersprießlich,
Außerdem aufrichtig sind!
 
Was siegt denn schließlich?
Organischer Erwerb.
 
Eilgier führt zum Verderb.
Jedwedes Experiment,
Das Werte überspringen will
Oder Werte verkennt,
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Entschläft mindestens auffällig still.
 
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Boheme ist ein kurzes Bequem
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Mit langem Schwanz Reue.
 
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Wer Anstand und Treue
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Aufgibt oder unterbricht,
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Scheißt sich selber ins Gesicht.
 
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Kurz, ich rufe dir herzlich zu:
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„Du?! – Du?!“

Details zum Gedicht „An einen Geschäftsfreund“

Anzahl Verse
6
Anzahl Zeilen
17
Anzahl Wörter
66
Entstehungsjahr
1929
Epoche
Literatur der Weimarer Republik / Neue Sachlichkeit

Gedicht-Analyse

Joachim Ringelnatz ist der Autor des Gedichtes „An einen Geschäftsfreund“. Der Autor Joachim Ringelnatz wurde 1883 in Wurzen geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1929 zurück. Berlin ist der Erscheinungsort des Textes. Eine Zuordnung des Gedichtes zur Epoche Literatur der Weimarer Republik / Neue Sachlichkeit kann auf Grund er Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autoren vorgenommen werden. Bei Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit der Zurodnung. Die Auswahl der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und muss daher nicht unbedingt richtig sein. Das vorliegende Gedicht umfasst 66 Wörter. Es baut sich aus 6 Versen auf und besteht aus 17 Zeilen. Weitere Werke des Dichters Joachim Ringelnatz sind „7. August 1929“, „Abendgebet einer erkälteten Negerin“ und „Abermals in Zwickau“. Auf abi-pur.de liegen zum Autoren des Gedichtes „An einen Geschäftsfreund“ weitere 560 Gedichte vor.

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