O, öffne die Thür von Robert Burns

O, öffne die Thür’, hab’ Mitleid mit mir,
O, öffne die Thüre mir, O!
Und war’st Du auch falsch, ich bleibe Dir treu
O, öffne die Thüre mir, O!
 
Kalt weht der Wind in mein blasses Gesicht,
Doch kälter bist Du zu mir, O!
Der Frost, der im Herzen das Leben erstarrt,
Ist Nichts zu der Qual von Dir, O!
 
Der Mond sinkt schon unter im wogenden Meer,
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Wie er, sink’ auch ich nieder, O!
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O, Freundschaft und Liebe, ich glaub’ Euch nicht mehr,
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Ihr lügt und betrügt wieder, O!
 
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Sie öffnet die Thüre, sie öffnet sie weit,
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Muß kalt ihn am Boden seh’n, O!
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Da sinkt sie verzweifelnd wohl an seine Seit’,
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Um nimmer mehr aufzusteh’n, O!
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.2 KB)

Details zum Gedicht „O, öffne die Thür“

Autor
Robert Burns
Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
121
Entstehungsjahr
1793
Epoche
Klassik

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „O, öffne die Thür“ ist Robert Burns. Burns wurde im Jahr 1759 in Alloway (Ayrshire) geboren. Im Jahr 1793 ist das Gedicht entstanden. In Berlin ist der Text erschienen. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text der Epoche Klassik zugeordnet werden. Prüfe bitte vor Verwendung die Angaben zur Epoche auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epoche ist auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich Literaturepochen zeitlich überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung häufig mit Fehlern behaftet. Das vorliegende Gedicht umfasst 121 Wörter. Es baut sich aus 4 Strophen auf und besteht aus 16 Versen. Robert Burns ist auch der Autor für Gedichte wie „An Herrn Cunningham“, „An Mary im Himmel“ und „An die Waldlerche“. Zum Autor des Gedichtes „O, öffne die Thür“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 101 Gedichte vor.

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