O Glück! O Schmerz! von Klabund

O Glück, so in den Tag hineinzusprühn,
Ich lasse mich bald hier- bald dorthin glühn
Von einem Mädchenblick, von einer Hand,
Die, weiß nicht wie, die meine fand
Und mich nun einen Augenblick umspannt,
Vielleicht auch zwei, vielleicht auch eine Nacht
O Schmerz, wenn schmerzlich dann die Früh erwacht!
Das Zimmer ist so blaß, die Luft so kalt,
Das Herz so müde – und das Weib so alt.
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Und jene Hand, die Licht in Nacht geblößt,
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Hängt steif am Bettrand, irgendleidbeschwert,
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Ist nur gefaßt noch, nicht begehrt,
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Hat mutlos sich und stumm und wie ein weißer Traum von uns gelöst.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „O Glück! O Schmerz!“

Autor
Klabund
Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
13
Anzahl Wörter
99
Entstehungsjahr
1913
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „O Glück! O Schmerz!“ des Autors Klabund. 1890 wurde Klabund in Crossen an der Oder geboren. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1913. Der Erscheinungsort ist Berlin. Eine Zuordnung des Gedichtes zu den Epochen Moderne oder Expressionismus kann auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors vorgenommen werden. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben zur Epoche bei Verwendung. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Das Gedicht besteht aus 13 Versen mit nur einer Strophe und umfasst dabei 99 Worte. Der Dichter Klabund ist auch der Autor für Gedichte wie „Ballade“, „Baumblüte in Werder“ und „Bauz“. Zum Autor des Gedichtes „O Glück! O Schmerz!“ haben wir auf abi-pur.de weitere 139 Gedichte veröffentlicht.

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