November von Heinrich Kämpchen

Nun ist in Sturmestosen
Das Sonnengold verglüht,
Verblüht sind alle Rosen,
Die Astern auch verblüht. –
 
Und wie des Waldes Bäume
Entblättert steh’n und kahl,
So sind des Sommers Träume
Verblichen auch zumal. –
 
Fort ist das Schaugepränge
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Der Farben blau und rot,
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Fort sind die Lustgesänge,
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Die Feld und Wald uns bot. –
 
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Schon zieht’s mit leisem Beben
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Durch die bereifte Flur,
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Und finst’re Mächte weben
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Das Bahrtuch der Natur. –
 
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Wie lange noch, wie lange?
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Dann ist das Werk vollbracht –
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Und sie, die todesbange,
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Schläft in der Winternacht. –
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.3 KB)

Details zum Gedicht „November“

Anzahl Strophen
5
Anzahl Verse
20
Anzahl Wörter
89
Entstehungsjahr
1909
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Heinrich Kämpchen ist der Autor des Gedichtes „November“. Kämpchen wurde im Jahr 1847 in Altendorf an der Ruhr geboren. 1909 ist das Gedicht entstanden. Der Erscheinungsort ist Bochum. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht der Epoche Moderne zuordnen. Vor Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit. Die Zuordnung der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und daher anfällig für Fehler. Das 89 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 20 Versen mit insgesamt 5 Strophen. Der Dichter Heinrich Kämpchen ist auch der Autor für Gedichte wie „Am Rhein“, „Am Weinfelder Maar“ und „Am goldenen Sonntag“. Zum Autor des Gedichtes „November“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 165 Gedichte vor.

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