Neue Jugend von Klabund

Das Wort sie sollen lassen stehn
Von unsrer neuen Jugend.
Die wird kein grauer Wind verwehn
Und keine Greisentugend.
Wir glauben Gott und unsrer Welt
Und unseres Blutes Feuern.
Uns ist die Zukunft aufgestellt
Zu heiligen Abenteuern.
 
Daß keiner uns zu nahe komm
10 
Mit goldnem Gängelbande,
11 
Wir beugen unsre Kniee fromm
12 
Nur unserm Vaterlande.
13 
Doch sei verflucht der alte Zopf!
14 
Verflucht die dürre Krücke!
15 
Deutschland hat einen Knabenkopf
16 
Und braucht keine Perrücke!
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Neue Jugend“

Autor
Klabund
Anzahl Strophen
2
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
72
Entstehungsjahr
1916
Epoche
Moderne,
Expressionismus,
Avantgarde / Dadaismus

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Neue Jugend“ ist Klabund. Im Jahr 1890 wurde Klabund in Crossen an der Oder geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1916 zurück. Der Erscheinungsort ist München. Eine Zuordnung des Gedichtes zu den Epochen Moderne, Expressionismus oder Avantgarde / Dadaismus kann auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors vorgenommen werden. Prüfe bitte vor Verwendung die Angaben zur Epoche auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epochen ist auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich Literaturepochen zeitlich überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung häufig mit Fehlern behaftet. Das vorliegende Gedicht umfasst 72 Wörter. Es baut sich aus 2 Strophen auf und besteht aus 16 Versen. Die Gedichte „Abschied der Mutter von ihrem Sohn“, „Ad notam“ und „Akim Akimitsch“ sind weitere Werke des Autors Klabund. Zum Autor des Gedichtes „Neue Jugend“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 139 Gedichte vor.

+ Wie analysiere ich ein Gedicht?

Daten werden aufbereitet

Weitere Gedichte des Autors Klabund (Infos zum Autor)

Zum Autor Klabund sind auf abi-pur.de 139 Dokumente veröffentlicht. Alle Gedichte finden sich auf der Übersichtsseite des Autors.