Nereiden von Marie Eugenie Delle Grazie

Goldschaum’ge Wogen rauschen
Wir singend an den Strand —
O komm, hinabzulauschen,
O schmieg dich in den Sand —
In den silberglitzernden Sand!
 
Der Tiefe Märchen flüstern
Wir leis’ — ganz leis’ dir zu;
Dein Herz wird krank und lüstern
Noch schrei’n nach ihrer Ruh’ —
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Ihrer lichtverlorenen Ruh’ . . . .
 
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Da oben sengt das Leben
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Dir Leib und Seele wund —
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Wen uns’re Arme heben
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Und schaukeln, wird gesund —
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Wird von Licht und Leben gesund!
 
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O komm, o laß dich tragen
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hinab, wo’s dämmernd blaut:
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Wie Mövenflügel schlagen
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Die Fluthen dir um’s Haupt —
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Um das arme, fiebernde Haupt . . . .

Details zum Gedicht „Nereiden“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
20
Anzahl Wörter
97
Entstehungsjahr
1892
Epoche
Realismus

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Nereiden“ der Autorin Marie Eugenie Delle Grazie. 1864 wurde Delle Grazie in Weißkirchen (Bela Crkva) geboren. Im Jahr 1892 ist das Gedicht entstanden. In Leipzig ist der Text erschienen. Eine Zuordnung des Gedichtes zur Epoche Realismus kann auf Grund er Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten der Autorin vorgenommen werden. Bei Delle Grazie handelt es sich um eine typische Vertreterin der genannten Epoche. Das Gedicht besteht aus 20 Versen mit insgesamt 4 Strophen und umfasst dabei 97 Worte. Marie Eugenie Delle Grazie ist auch die Autorin für das Gedicht „Abschied“, „Addio“ und „Addio a Capri“. Auf abi-pur.de liegen zur Autorin des Gedichtes „Nereiden“ weitere 71 Gedichte vor.

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