Nebel von Klabund

Der Nebel hängt um Mensch und Dinge
Die Schleier der Verdrossenheit.
Ein jeder läuft im eignen Ringe,
Weiß keinen Freund sich zum Geleit,
 
Führt sich behutsam wie ein Kind,
Das furchtsam in das Dunkel weint,
Und dem der Wind,
Der in den Telegraphenstangen greint,
Der Seufzer eines bösen Gottes scheint.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.5 KB)

Details zum Gedicht „Nebel“

Autor
Klabund
Anzahl Strophen
2
Anzahl Verse
9
Anzahl Wörter
50
Entstehungsjahr
1913
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Nebel“ des Autors Klabund. Klabund wurde im Jahr 1890 in Crossen an der Oder geboren. 1913 ist das Gedicht entstanden. Berlin ist der Erscheinungsort des Textes. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her den Epochen Moderne oder Expressionismus zuordnen. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben zur Epoche bei Verwendung. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Das vorliegende Gedicht umfasst 50 Wörter. Es baut sich aus 2 Strophen auf und besteht aus 9 Versen. Weitere Werke des Dichters Klabund sind „Bauz“, „Berliner Ballade“ und „Berliner Mittelstandsbegräbnis“. Zum Autor des Gedichtes „Nebel“ haben wir auf abi-pur.de weitere 139 Gedichte veröffentlicht.

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