An eine grausame Geliebte von Frank Wedekind

Hetz deine Meute weit über die Berge hin,
Sie kehrt wieder von Schweiß und von Staub bedeckt.
Gib ihr die Peitsche, gewaltige Jägerin,
Sieh, wie sie dir winselnd die Füße leckt!
 
Eh’ der Bann zerreißt, eh’ die Koppel in Stücke springt,
Eh’ die Brut dir entgegensteht, wenn dein Hifthorn klingt,
Eh’ dein Ohr ihn vernimmt, aus der Seele den dumpfen Schrei,
Eh’ reißen Sehnen und Adern und Herz entzwei.
 
Schwing deine Peitsche! Dein gellendes Hallali
10 
Tönt wie des Todes wilder Triumphgesang.
11 
Das Auge, blutunterlaufen, sterbensbang,
12 
Späht nach dem Wild deiner Lust und erblickt es nie ..

Details zum Gedicht „An eine grausame Geliebte“

Anzahl Verse
3
Anzahl Zeilen
12
Anzahl Wörter
95
Entstehungsjahr
1905
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „An eine grausame Geliebte“ des Autoren Frank Wedekind. Geboren wurde Wedekind im Jahr 1864 in Hannover. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1905 zurück. Erscheinungsort des Textes ist München. Eine Zuordnung des Gedichtes zur Epoche Moderne kann auf Grund er Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autoren vorgenommen werden. Der Schriftsteller Wedekind ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das Gedicht besteht aus 12 Zeilen mit insgesamt 3 Versen und umfasst dabei 95 Worte. Weitere bekannte Gedichte des Autoren Frank Wedekind sind „Allbesiegerin Liebe“, „Alte Liebe“ und „Altes Lied“. Zum Autoren des Gedichtes „An eine grausame Geliebte“ haben wir auf abi-pur.de weitere 114 Gedichte veröffentlicht.

Weitere Gedichte des Autoren Frank Wedekind (Infos zum Autor)

Zum Autoren Frank Wedekind sind auf abi-pur.de 114 Dokumente veröffentlicht. Alle Gedichte findest auf der Übersichtsseite des Autoren.