Nach einer Zeit von Joachim Ringelnatz

Der du unsrer so gedachtest,
Als uns alles sonst vergaß,
Soviel Glück, wie du uns brachtest,
Keine Wiese hat’s an Gras.
 
Wenn zwei Augen im Erblinden,
Wenn zwei Herzen ganz verzagt
Plötzlich Licht und Hoffnung finden,
Dann hat Gott etwas gesagt.
 
Lächelt jetzt ein Regenwürmchen,
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Weil die Amsel vor mir flieht?
 
11 
Hohe Türme sind nur Türmchen,
12 
Wenn ein Adlerauge sieht.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Nach einer Zeit“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
61
Entstehungsjahr
1933
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Nach einer Zeit“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Joachim Ringelnatz. Ringelnatz wurde im Jahr 1883 in Wurzen geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1933 zurück. Berlin ist der Erscheinungsort des Textes. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her den Epochen Moderne oder Expressionismus zuordnen. Der Schriftsteller Ringelnatz ist ein typischer Vertreter der genannten Epochen. Das vorliegende Gedicht umfasst 61 Wörter. Es baut sich aus 4 Strophen auf und besteht aus 12 Versen. Die Gedichte „Afrikanisches Duell“, „Alone“ und „Alte Winkelmauer“ sind weitere Werke des Autors Joachim Ringelnatz. Zum Autor des Gedichtes „Nach einer Zeit“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 560 Gedichte vor.

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