Nach der Schlacht von Georg Heym

In Maiensaaten liegen eng die Leichen,
Im grünen Rain, auf Blumen, ihren Betten.
Verlorne Waffen, Räder ohne Speichen,
Und umgestürzt die eisernen Lafetten.
 
Aus vielen Pfützen dampft des Blutes Rauch,
Die schwarz und rot den braunen Feldweg decken.
Und weißlich quillt der toten Pferde Bauch,
Die ihre Beine in die Frühe strecken.
 
Im kühlen Winde friert noch das Gewimmer,
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Von Sterbenden, da in des Osten Tore
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Ein blasser Glanz erscheint, ein grüner Schimmer,
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Das dünne Band der flüchtigen Aurore.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „Nach der Schlacht“

Autor
Georg Heym
Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
79
Entstehungsjahr
1911
Epoche
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Georg Heym ist der Autor des Gedichtes „Nach der Schlacht“. Geboren wurde Heym im Jahr 1887 in Hirschberg. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1911 zurück. In Leipzig ist der Text erschienen. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht der Epoche Expressionismus zuordnen. Der Schriftsteller Heym ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das 79 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Weitere Werke des Dichters Georg Heym sind „Berlin I“, „Berlin II“ und „Berlin III“. Zum Autor des Gedichtes „Nach der Schlacht“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 75 Gedichte vor.

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