Mond am Mittag von Christian Morgenstern

Der weite blaue Raum
im Mittagsonnenschein,
getrübt von keinem Flaum...
Der weiße Mond allein
 
geistert in hoher Ferne,
der Stern des Eloah,
der sich vom Sonnensterne
verbannte, um von da
 
des Logos Licht zu strahlen,
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bis daß er selber kam
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und in den dunklen Talen
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auf ewig Wohnung nahm...
 
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Der weite blaue Raum
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im Mittagsonnenschein,
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getrübt von keinem Flaum...
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Der weiße Mond allein
 
17 
geistert in hoher Ferne...
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Mond am Mittag“

Anzahl Strophen
5
Anzahl Verse
17
Anzahl Wörter
67
Entstehungsjahr
1914
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Mond am Mittag“ des Autors Christian Morgenstern. Morgenstern wurde im Jahr 1871 in München geboren. 1914 ist das Gedicht entstanden. In München ist der Text erschienen. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text der Epoche Moderne zugeordnet werden. Bei dem Schriftsteller Morgenstern handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das Gedicht besteht aus 17 Versen mit insgesamt 5 Strophen und umfasst dabei 67 Worte. Christian Morgenstern ist auch der Autor für Gedichte wie „Bundeslied der Galgenbrüder“, „Da nimm. Das laß ich dir zurück, o Welt“ und „Das Auge der Maus“. Zum Autor des Gedichtes „Mond am Mittag“ haben wir auf abi-pur.de weitere 189 Gedichte veröffentlicht.

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